„Ich wusste sofort, wieso Gott mich hier haben will“, sagt Emir N.*, ein OM-Mitarbeiter in Nordafrika, der aufgrund seines Studiums eine neue Pionierarbeit in einer bisher unerreichten Stadt anfing.

In seinem ersten Monat lernte Emir Ahmed*, einen Mann aus dem Nachbarland, kennen und die beiden fingen an, sich zu unterhalten. Emir fragte Ahmed, was er über Jesus wisse und so ergab sich ein Gespräch über den Islam, die Bibel und wieso Jesus auf die Erde kam. Vier Monate später kontaktierte Ahmed Emir: „Ich bin wieder in der Stadt. Können wir uns treffen?“

Bei dem Treffen ließ Emir Ahmed Hebräer 11 lesen. „Jesus ist der Sohn Gottes“, meinte Ahmed daraufhin. Emir zeigte ihm dann noch andere Bibelstellen, die Jesus als Gott bezeugen und fragte Ahmed, ob er zu Jesus, dem Gott, beten wolle. „Ja“, sagte Ahmed und fing an zu beten: „Herr Jesus, ich weiß nicht, was wahr ist. Ich bin schon mein Leben lang Muslim und es ist schwer für mich, andere Schritte zu gehen. Zeige mir deinen Weg. Wer auch immer du bist, ich will dir folgen.“

Die beiden blieben in Kontakt und Emir brachte Ahmed mit dem OM-Netzwerk in Ahmeds Heimat in Kontakt. Ahmeds Offenheit ermutigte Emir, aber während seines ersten Studienjahrs ergaben sich nur wenige Möglichkeiten, an seiner Universität von Jesus weiterzugeben.

Doch im zweiten Jahr waren auf einmal die Möglichkeiten da. Innerhalb von zwei Monaten gab Emir vier Kommilitonen eine Bibel. Er sprach auch mit einem Studenten und einem Professor, beides Atheisten, darüber, dass Gott den Menschen für eine Beziehung mit ihm schuf.

Für viele ist Emir wohl der erste Christ, den sie getroffen haben, und so haben viele sein erstes Studienjahr genutzt, um ihn zu beobachten. „Jetzt bin ich so etwas wie die christliche Empfehlung der Universität“, meint Emir. „Gott hat mich hierher geschickt und er gebraucht mich hier!“

Neben seinem Studium begann Emir, bei einer Arbeit vor Ort mitzumachen, durch die Menschen begleitet werden, die im Internet Interesse an einer Bibel bekunden. Er erzählt: „Mehdi* war der erste Kontakt, mit dem ich mich traf, und er meinte sofort, dass er mit dem Islam fertig sei. Er war definitvauf der Suche. Wir begannen uns zu treffen, um in der Bibel zu lesen. Angefangen bei 1. Mose lasen wir dann den gesamten Plan Gottes zur Rettung durch. Das Gute an Medhi ist, dass er keine Angst hat. Er möchte sich einfach überall treffen, zu jeder Zeit und über den Glauben sprechen. Er erzählt es den Menschen in den Cafés, nur mit seiner Familie hat er noch nicht darüber gesprochen. Aber er ist sehr mutig.

Karim* war mein zweiter Kontakt. Ich kontaktierte ihn, weil wir dieselben Erlebnisse im Beruf hatten. Auch Karim hatte schon beschlossen, mit dem Islam abzuschließen. Er geht gerade durch eine Scheidung und hat das Gefühl, dass sein Leben zusammenbricht. Nachdem wir uns getroffen und ein paar Kapitel in der Bibel gelesen hatten, nahm Karim das Buch mit nach Hause. Eine Woche später schickte er mir eine SMS und sagte, dass er wirklich Interesse an Jesus hat. Ich kann es nicht erwarten, ihn wiederzusehen.“

*Name geändert

Bitte beten Sie für die Studenten und Suchenden in Nordafrika, die sich entschlossen haben Jesus nachzufolgen. Beten Sie für mehr Mitarbeiter in den OM-Teams in Nordafrika, die unter den am wenigsten Erreichten Menschen erreichen können.

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