Gemeinde & Senden

Senden – ein Auftrag an die Gemeinden


Mission nicht ohne Gemeinde – Gemeinde nicht ohne Mission!

 

Jesus gab seinen Jüngern den Auftrag in alle Welt zu gehen und seine Gute Nachricht weiterzusagen. Jede einzelne Kirchengemeinde trägt Mitverantwortung, diesen Auftrag zu erfüllen:

Dann sagte er (Jesus) zu ihnen: "Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft". Markus 16,15 (Hoffnung für alle)

Warum senden?

Weil die Gemeinde die stärkste Beziehung zum Missionar hat und haben soll. In Apg. 13,2 finden wir ein Beispiel für eine Sendung. Sie beginnt mit der Berufung von Paulus und Silas.

Wen senden?

Damit die Gemeinde Jesu wachsen kann, braucht es Berufungen, wie sie in Römer 10,14f beschrieben werden. OM arbeitet gerne auch mit jungen und noch wenig erfahrenen Mitarbeitern und bietet speziell für diese Gruppe gezielte Schulungen (MDT) an. Bereits ausgebildete und erfahrene Personen braucht es im Missionsfeld ebenso. Für jeden stellt sich die Herausforderung, kulturübergreifend zu handeln.

Wie OM Gemeinden unterstützt

OM versteht sich als eine Art Plattform für die Gemeinden, um dies zu ermöglichen. Für viele Kirchengemeinden wären die organisatorischen und länderspezifischen Anforderungen ein zu hoher Aufwand. Hier bietet OM Struktur, Wissen und Erfahrung und gibt damit Kirchengemeinden die Möglichkeit Gemeindemitglieder „in alle Welt" zu senden.

Zur konkreten Unterstützung und Begleitung eines OM-Einsatzteilnehmers sollte aus der Heimatgemeinde ein "Basisteam" zusammengestellt werden. Dieses Team hilft, die Beziehung zur Gemeinde aufrecht zu erhalten, Informationen auszutauschen und dem Einsatzteilnehmer praktisch von Deutschland aus zu helfen. Konkrete Informationen zum PDF iconBasisteam als pdf-Datei herunterladen.

Das Basisteam

Schulungen zum Aufbau und zu Gestaltung eines PDF icon Basisteams erhalten Gemeinden während des OM-Freundestreffens oder auch auf Anfrage.

Bei den Gemeinde- und Elterntreffen (GET) werden für Pastoren und andere Personen aus Gemeinden, Freunde und Eltern von Einsatzteilnehmern relevante Themen ausführlich behandelt. Themen sind unter anderem:

  • Das Miteinander von Gemeinde, Teilnehmer und OM.
  • Die sendende und begleitende Rolle der Gemeinde (Basisteams).
  • Finanzierung und Versicherung des Teilnehmers.
  • Informationen über das jeweilige Einsatzland (mit Rückfragemöglichkeit)

Diese Veranstaltungen finden einmal im Sommer und einmal im Herbst statt. Im Sommer beginnt direkt im Anschluss das OM-Freundestreffen.

OM kommt in ihre Gemeinde

Um OM in ihrer Gemeinde bekannt zu machen, über Einsatz- und Mit-Mach-Möglichkeiten zu informieren, senden wir gerne Mitarbeiter in ihre Gemeinde zu Veranstaltungen aller Art. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf unter pr.de@om.org.

Möchten Sie sich konkret über eine Sendung und Berufung eines Mitarbeiters informieren, beraten und begleiten Sie unsere Personalbetreuer, gerne auch vor Ort im Rahmen eines Treffens mit der Gemeindeleitung.

Was hat die Gemeinde davon?

  • Ganz generell: Mission nicht ohne Gemeinde, Gemeinde nicht ohne Mission: Horizonterweiterung - kulturell und geistlich, Ermutigung durch Erfahrungsberichte, praktische Umsetzung des Verkündigungsauftrags in der Welt, Intensivierung des Gebetslebens, mobilisiert zur Evangelisation.
  • OM ist ein vielseitiger Anbieter: über 115 Einsatzländer – hier finden viele Persönlichkeiten einen Platz, d. h. mehrere Leute können mit der selben Organisation gehen, unabhängig von Einsatzdauer und von Schwerpunkten. Auch wenn ein Projekt zu Ende geht, ist ein organisationsinterner Wechsel möglich.
  • Die Gemeinde kann Kurzeinsätze mit Gemeindegliedern an dem Ort durchführen, wo ihr Mitarbeiter arbeitet (Gruppeneinsätze).
  • Mitarbeiter wird gut betreut und begleitet. Schulungsangebote für jedes Alter und weltweit. Die Gemeinde kann Verantwortung delegieren bzw. aufteilen. Sie hat Mitsprachemöglichkeit.
  • Das Basisteamkonzept entlastet die Gemeindeleitung und fördert den Missionsgedanken in der Gemeinde.
  • Durch die intensive Schulung  in den ersten 2 OM-Jahren reifen junge Christen und werden bereit für größere Verantwortung.
  • Durch die Internationalität der Teams erhält die Gemeinde Mitarbeiter zurück, die der Gemeinde helfen, mit der globalisierten Welt besser zu interagieren und weltweit vernetzt zu sein. Impulse von außen sind garantiert, sofern das die Gemeindeleitung zulässt oder fördert.

Weiterführende Informationen:

  1. Vorbereitung für Einsatzteilnehmer
  2. Vorbereitung für die Gemeinde
  3. Vision und Grundwerte von OM
  4. Einen Mitarbeiter über OM zu senden bedeutet …

Sie fragen sich: „Was haben wir davon, wenn wir Leute über OM senden? Wie sieht die Unterstützung durch OM konkret aus? Was unterscheidet euch möglicherweise von anderen Werken?“
Einen Mitarbeiter über OM zu senden bedeutet u. a.:

  • Persönliche Begleitung des Bewerbers.
  • Einbeziehung der Gemeinde schon im Entscheidungsprozess.
  • Einen Ansprechpartner für Gemeinde, Mitarbeiter und Familie.
  • Jeder Mitarbeiter hat ein Basisteam, das die Beziehungen nach Hause unterstützt. So erfährt auch die Gemeinde von den Erfahrungen im Einsatz.
  • Spenden werden weitergeleitet und zur Finanzierung und Absicherung des Mitarbeiters verwendet. Sowohl die Gemeindeleitung als auch der OM-Mitarbeiter werden über die Spendenhöhe informiert. Spenderdaten unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz.
  • Der Vorbereitungsprozess liefert dem Bewerber und der sendenden Gemeinde viele Hilfestellungen.
  • Stufenweise Vorbereitung des Bewerbers auf den interkulturellen Einsatz:

    • mindestens 3 Monate vor Einsatzbeginn: Information-Seminar mit Beratungsgesprächen, mit Begegnung mit Missionaren und Ersteindrücke einer anderen Kultur. Außerdem viele Hilfen zum Aufbau eines Spenderkreises, zum Rundbriefschreiben, … so wie biblische Grundlagen zur Rolle der Gemeinde, zum Missionsverständnis, zum Umgang mit Materiellem, zu Berufung und Führung.
    • 2 Monate vor Einsatzbeginn: Info-Veranstaltung für die Gemeinde und die Eltern/Angehörigen des Einsatzteilnehmers, Ziel OM und den Einsatzort des Teilnehmers kennenzulernen und Beziehungen zu knüpfen. Gegenseitiges Kennenlernen -> wer geht mit wem an welchen Ort und Check-up
    • 2 Wochen vor Einsatzbeginn: erste internationale Konferenz für alle Neueinsteiger, noch mit Übersetzung auf Deutsch, kennenlernen der Verantwortlichen des Ziellandes, Übergabe der Personalbetreuung an die Mitarbeiter vor Ort.
    • bei Einsatzbeginn: Schulung in Kultur, Sprache, Sicherheit, Missionsstrategie, Jüngerschaft – alles vor Ort.
  • Während des Einsatzes:

    • der Mitarbeiter durchläuft ein Schulungsprogramm und erhält das Angebot eines Mentors.
    • Jüngerschaft erfolgt hands-on und in organisierten Trainings.
    • Jeder ist Teil eines Teams, das mit "unerfahrenen" Missionaren Erfahrung hat.
    • Jeder hat einen Ansprechpartner, sowohl vor Ort als auch in Deutschland.
  • Zur Rückkehr finden vorbereitende und nachbereitende Schulungen statt, ebenso mindestens ein Auswertungsgespräch durch OM