Hilfe für den Südsudan

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2017 breitet sich im Südsudan eine schlimme Hungersnot aus. Geschätzt wird, dass im Sommer 2017 5,5 Millionen Südsudanesen (die Hälfte der Bevölkerung) davon betroffen sind. Die Krise ist fast ganz von Menschen gemacht. Wegen andauernden Bürgerkriegshandlungen, konnten oder wollten, aus Angst vor Gewalt, viele Bauern ihr Land nicht bewirtschaften. In den großen Städten, wie der Hauptstadt Juba, sind noch Nahrungsmittel vorhanden – allerdings zu sehr hohen Preisen, da alles importiert ist. Arme Familien können sich nur noch eine Mahlzeit am Tag leisten und aus den umliegenden Dörfern und Kleinstädten kommen Menschen in die Hauptstadt und suchen auf den Straßen nach Nahrung und Geld. In anderen Gebieten, etwa im Bundesstaat Unity sind die Nahrungsmittel schon ausgegangen und die Menschen hungern.

Die Stärke von OM Südsudan ist, dass alle Teammitglieder aus dem Land selbst sind und das Land und die Menschen gut kennen – und zwar nicht nur die großen Städte, sondern auch die Kleinstädte neben den Hauptstraßen, die besonders unter der aktuellen Krise leiden. Auch hat das Team einen sehr guten Ruf unter den südsudanesischen Gemeinden und möchte diese zur Mithilfe motivieren.

Nachdem das Team die Lage eingeschätzt hat, beschloss das Team, zunächst 30 bedürftige Familien in einem sehr armen Slum östlich von Juba zu unterstützen. OM Südsudan will gemeinsam mit Gemeinden vor Ort zunächst für sechs Monate Nahrungsmittelpakete verteilen. Ein weiterer Plan ist, Gemüsesamen zusammen mit einer Anleitung zu verteilen, dass die Familien mit etwas Land eigenes Gemüse anbauen können. Die OM-Mitarbeiter möchten durch Hilfsmaßnahmen Gottes Liebe praktisch weitergeben und weitersagen.

Die Menschen in diesem Slum mussten vor einigen Jahren aus Khartoum dorthin ziehen und leben in einer wirtschaftlich schwierigen Situation. Ausländische Nichtregierungsorganisationen arbeiten dort nicht und viele Kinder reißen von Zuhause aus und leben auf den Straßen Jubas. OM Südsudan möchte 30 Großfamilien helfen, insgesamt 360 Personen, wovon die Hälfte Kinder sind.

Um eine Großfamilie im Monat mit einem Nahrungsmittelpaket zu versorgen, sind 200 € nötig und mit 25 € im Monat können wir eine Person versorgen.

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