Liebe in Wort und Tat

Alle Artikel zu 60 Jahre OM

Von Albanien bis Sambia (englisch: Zambia, also Länder von A bis Z) beteiligen sich über ein Drittel aller OM-Arbeitsbereiche in der Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit.

Der Anfang der Entwicklungszusammenarbeit

Als 1980 OM-Mitarbeiter afghanischen Flüchtlingen, die der sowjetischen Unterdrückung entkommen waren, helfen wollten, gab George Verwer einem OM-Langzeitmitarbeiter seinen Segen für den Aufbau einer unabhängigen NGO (Non Government Organisation = Nichtregierungsorganisation).

Während der 1980er-Jahre, als Mosambikaner vor dem vernichtenden Bürgerkrieg in ihrem Land flüchteten, verteilten OM-Mitarbeiter Nahrungsmittel und starteten danach Hilfs- und Entwicklungsprojekte.

Als Julyan Lidstone, Vertreter der OM-Arbeitsbereiche unter Muslimen, 1991 kurdische Flüchtlinge, die entlang der türkischen Grenze unter schlimmen Bedingungen lebten, besuchte, reagierte OM mit organisatorischer Hilfe. „Wir haben gezeigt, dass Hilfsarbeit mit der Verkündigung des Evangeliums für die Unerreichten zusammengehen kann“, erklärt Julyan.

In den 25 Jahren nach den ersten Bemühungen im Rahmen der Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit hat OM sich in Situationen eingebracht, die durch Konflikte und auch natürliche Katastrophen verursacht waren. Im Jahre 1997 brachte die Besatzung der Logos II einem Ort in Mexiko, der durch den Hurrikan Pauline zerstört worden war, praktische Hilfe. OM-Mitarbeiter halfen 2011 nach dem Tsunami in Japan, 2013 nach den Überschwemmungen in Pakistan, 2015 und 2016 nach den Erdbeben in Chile und Ecuador und in vielen weiteren Krisen.

Die Entwicklung der Katastrophenhilfe

„Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit sind für OM sehr wichtig, weil es immer verletzte und notleidende Menschen gibt“, sagt Julyan. Aber OM greift nicht bei jeder Krise auf der Welt ein. „Dafür haben wir nicht genug Mitarbeiter und nicht immer passt es mit unserer Kernberufung zusammen: Wir wollen dynamische Gemeinschaften von Jesus-Nachfolgern unter den am wenigsten Erreichten sehen“, erklärt Theodore Burns*, der frühere Gebietsleiter von OM für die arabische Welt und aktuell Teil der internationalen Leitung von OM.

Die Projekte beginnen oft dort, wo OM-Mitarbeiter bereits Arbeitsbereiche und Beziehungen aufgebaut haben, häufig als Antwort auf die Bedürfnisse der Partner vor Ort. OM gewährt allen Menschen Hilfe, ohne Ansehen des ethischen oder religiösen Hintergrunds.

„Wenn wir als Nachfolger Jesu Christi ihre Nöte nicht sehen wollen, sondern nur das Wort predigen, lieben wir sie nicht und dienen ihnen nicht so, wie Jesus es uns aufgetragen hat“, sagt Theodore. „Ebenso, wenn wir nur versuchen, ihnen in ihren physischen oder emotionalen Nöten zu helfen und ihnen nicht die Möglichkeit geben, etwas von der Person und dem Wirken von Jesus Christus zu hören. Dann erweisen wir ihnen einen denkbar schlechten Dienst.“

Mit den Notleidenden mitgehen

2013 und 2014 kümmerten sich Mitarbeiter von OM Philippinen um die Orte, die durch einen Taifun zerstört worden waren. Die anhaltende Zusammenarbeit in solchen Orten durch Entwicklungszusammenarbeit hat dem OM-Team die Möglichkeit gegeben, sich in Gemeindegründungen zu engagieren, bemerkt der Koordinator der OM-Entwicklungszusammenarbeit, Jason Puck*.

„Wir sind wohl durch unsere Katastrophenhilfe bekannt geworden, aber das ist nur einer der OM-Arbeitsbereiche“, stellt Sally Ababa, OM-Leiterin auf den Philippinen, fest. „Es ist wichtig, dass wir dazu ausgerüstet sind, den Gemeinden zu helfen, Salz und Licht in den Dörfern zu sein. OM möchte dynamische Gemeinschaften von Jesus-Nachfolgern sehen, darum müssen wir uns dort engagieren, wo Menschen den größten Bedarf haben.“ 

„In Griechenland werden Hilfsprojekte durch Gemeinden in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen und Christen vor Ort durchgeführt und sie werden von OM-Teams unterstützt“, erklärt Jason. „Eine ehemalige Filipino-Gemeinde ist jetzt eine multiethnische Gemeinde von Filipinos, Griechen, Afghanen, Iranern und auch arabischen und kurdischen Syrern – ein direktes Ergebnis des andauernden Engagements dieser Gemeinde in Hilfsprojekten.“

Nach dem Erdbeben in Nepal 2015 stellte OM ebenfalls Hilfe zur Verfügung. „Im Angesicht von so viel Verwüstung, Tod und Not war es unmöglich, sich nicht zu engagieren. Wir waren von Menschen mit ihren Bitten umgeben, die alles verloren hatten“, sagt die OM-Langzeitmitarbeiterin Mary*. „Beziehungen sind in Nepal so wichtig und von daher ergab sich eine Menge von dem, was wir taten, aus bereits bestehenden Beziehungen mit Menschen überall in Nepal. Auf diese Weise zeigten wir ihnen, dass wir sie lieb haben und dass Gott sie auch lieb hat.“

Mary fährt fort: „In einem dieser Orte gibt es keine Christen und keine Gemeinde. Wir arbeiten aber weiter mit ihnen zusammen, weil wir möchten, dass ihr Leben durch die rettende Gnade, Christus zu erkennen, verändert wird. Unsere Teams bauen nicht nur Häuser wieder auf und machen sicherere Baumethoden bekannt. Wir zeigen auch, wie ein Leben in Frieden und Hoffnung aussieht.“

Im ganzen Bereich des Nahen Ostens unterstützt OM die Arbeit der Gemeinden vor Ort unter den Flüchtlingen und Heimatlosen im eigenen Land. 2016 unterstützte der Hilfsfonds von OM für Syrien und Irak mehr als 26  Projekte in Syrien, Irak, Libanon, Jordanien, Türkei und Nordafrika – durchschnittlich wurden monatlich 35 000 Menschen erreicht.

Als 2011 der Syrienkonflikt begann, „haben wir uns weiter engagiert. Muslime sind durch unsere Partner vor Ort zum Glauben gekommen und wir haben gesehen, dass diese Partner eine weiterreichende Vision bekamen“, erklärt der OM-Leiter des Nahen Ostens.

„Auf lange Sicht wünschen wir uns christuszentrierte, effektive und dem Kontext angemessene Entwicklungszusammenarbeitsprojekte, die durch die Gemeinden vor Ort in Partnerschaft mit OM durchgeführt werden“, bekräftigt Jason.

„Um die Arbeitskraft in den Gebieten, die ein hohes Katastrophen-Risiko bieten, zu stärken, hat OM einen Trainingskurs für die Mitarbeiter im Einsatz entwickelt. Über 100 christliche Mitarbeiter haben dieses Training schon erhalten. Mehr als 50 Prozent von ihnen haben bei OM an Kurzeinsätzen nach Katastrophen teilgenommen und über 33 Prozent haben sich bereit erklärt, in katastrophengefährdeten Gebieten sechs Monate oder länger bei OM mitzuarbeiten“, sagt Jason. Auf den Philippinen hat OM dieses Training für einheimische Mitarbeiter angeboten.

Nicole James ist Journalistin, Lehrerin für Englisch als Fremdsprache und Abenteurerin. Sie schreibt für OM Mittlerer Osten/Nordafrika und brennt dafür, die Geschichten von Gottes Wirken untern den Völkern zu veröffentlichen und so den Menschen von den wunderbaren Dingen zu erzählen, die er in der Welt tut.

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Nach dem Erdbeben in Nepal hat sich eine Familie aus Plastikplanen eine Notunterkunft gebaut.

Entwicklungszusammenarbeit

Viele Menschen leiden an materieller Not oder durch Krisensituationen. Hier wollen OM-Mitarbeiter praktisch und langfristig helfen – indem sie nach einem Taifun in Asien beim Wiederaufbau mit anpacken, Kinder mit Behinderung in Sambia fördern, für Frauen in Pakistan Einkommensmöglichkeiten schaffen oder sich im Nahen Osten um Flüchtlinge kümmern.


„Es reicht nicht, nur Glauben zu haben. Ein Glaube, der nicht zu guten Taten führt, ist kein Glaube – er ist tot und wertlos." Jakobus 2,17 (NL)

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Beten

Danken Sie für all die Hilfe, die OM-Mitarbeiter weitergeben können.

Beten Sie, dass durch diese praktische Hilfe Gottes Liebe den Menschen sichtbar wird.

Beten Sie für Sicherheit für die OM-Mitarbeiter, die in Krisengebieten den Menschen helfen. 

 

 

Geben

Unterstützen Sie verschiedene Projekte der Entwicklungszusammenarbeit.

  • 25 EINMALIG

    Ermöglichen Sie von AIDS betroffenen Kindern eine medizinische Grundversorgung.

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  • 40 EINMALIG

    Finanzieren Sie das Saatgut für die kommende Ernte in Nepal, um langfristig für Nahrungsmittel nach dem Erdbeben zu sorgen.

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  • 50 MONATLICH

    Mit einem Essenspaket können 25 Personen in verschiedenen Ländern auf der Balkanroute mit Essen versorgt werden.

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