Leidenschaft für Mission und die Verlorenen

Autor: Tobias Kübler

 

Trotz großer Hitze machten sich 600 Menschen auf den Weg, um beim OM-Freundestreffen am 29. und 30. Juni 2019 in Mosbach dabei zu sein. Darunter war auch George Verwer, der Gründer und langjährige Leiter von OM. Er reiste extra für dieses Wochenende, das unter dem Motto: ‚Erfahrung inspiriert Zukunft‘ stand, als Hauptredner aus England an.

„Wir hatten ein richtig schönes Wochenende mit vielen wertvollen Begegnungen und Impulsen“, freut sich Doron Lukat, der neue Direktor von OM Deutschland. „Mich begeistert es zu sehen, mit welcher Leidenschaft George Verwer trotz seiner fast 81 Jahre noch immer für Weltmission sprüht. Diese Leidenschaft sehe ich auch bei den 34 hauptsächlich jungen Neueinsteigern, die wir an diesem Wochenende vorgestellt haben und die in den nächsten Wochen in verschiedene Länder oder zum OM-Schiff Logos Hope ausreisen werden, um das Evangelium und die Liebe Gottes weiterzugeben.“

Die Neueinsteiger am Freundestreffen 2019 © Daniel Johansson, OM Beim Missionsgottesdienst am Sonntagmorgen betonte George Verwer, dass wir hier in der westlichen Welt viele wohlhabende Menschen haben, die Millionen armer Menschen weltweit helfen und ihnen das Evangelium bringen könnten. Anschließend trug Mira Lionheart einen Poetry-Slam vor, den sie extra zum Thema des OM-Freundestreffens geschrieben hatte: „Eine glühende Kohle allein kann kein Licht sein, aber viele zusammen können ein Feuer entfachen, können Licht in dieser Welt sein.“ Nach der Vorstellung der Neueinsteiger beteten George Verwer, Doron Lukat sowie stellvertretend ein Vater und eine Gemeindevertreterin für die Neueinsteiger. Von George Verwer kam dann noch ein schönes Lob, als er sagte: „Schon seit 60 Jahren bin ich in aller Welt unterwegs, um bei solchen Veranstaltungen dabei zu sein, in denen neue OM-Mitarbeiter vorgestellt werden. Diese heute war die beste.“

Beim Kinderprogramm am Sonntagvormittag folgten 70 Kinder gespannt dem Programm von Andreas Schwantge und seiner Bauchrednerpuppe ‚Walter‘. Auch ab dem Mittag gab es mit dem Lego®-Mobil, einer Hüpfburg und dem Bungee-Run attraktive Angebote für die Kinder.

Heike Schultz im Gespräch mit George Verwer und Doron Lukat © Daniel Johansson, OM An den verschiedenen Essensständen um die OM-Zentrale herum gab es Leckereien aus aller Welt. Infotische, Raum für Gespräche und Begegnung oder einen Eiskaffee in der ‚OM-Welt‘ sowie mehrere Seminare und Berichte boten vielfältige Möglichkeiten am Nachmittag. In einer Gesprächsrunde mit George Verwer und Doron Lukat kamen eine Reihe Themen zur Sprache. So sagte George Verwer: „Du musst nicht ein großer Redner sein. Aber wenn du dich nur um einen jungen Menschen kümmerst und ihn dies vielleicht davon abhält, Selbstmord zu begehen, dann investierst du in das Reich Gottes.“ Doron Lukat wünscht sich für seine Generation der Millenials, dass sie gute Wege finden, von ihrem Glauben zu erzählen. Denn er sagt: „Meine Generation hat es nicht gelernt, auf gute Weise das Evangelium weiterzugeben, weil das die Profis bei ProChrist und JesusHouse machen.“

Bereits am Samstag gab es einen speziellen Tag für die Eltern, Pastoren und andere Personen aus der Gemeinde und dem Freundeskreis der Neueinsteiger, um sich gegenseitig kennenzulernen und gut zusammenzuarbeiten. Der Samstagabend stand unter dem Motto ‚Rendezvous mit Freunden‘, bei dem Langzeitmitarbeiter von OM in einer kleinen Runde mit Interessierten zusammensaßen. Diese hörten spannende und inspirierende Geschichten aus der Arbeit und konnten Fragen loswerden.

Die Predigt von George Verwer zum Nachhören:

Bilder vom Freundestreffen 2019

Deutschland:

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