INCARNATE ist weder eine Jüngerschaftsschule noch ein Missionstrainingsprogramm für Künstler noch ein theologischer Lehrgang, sondern alles zusammen. Alle zwei Jahre werden Künstler drei Monate lang theologisch geschult, angeleitet, wie sie in ihrem Leben mit Gott eine größere Tiefe finden können und wie ein Leben als Kunstschaffender in einem kulturübergreifenden Rahmen in der Praxis aussieht.

Begleitet wird dieser Schwerpunkt von täglichem praktischen Training in der jeweiligen Kunstform durch professionelle Mentoren und Gastkünstler. Höhepunkt der drei Monate ist ein mehrtägiges Kunstfestival vor Ort, bei dem der Öffentlichkeit alle Werke gezeigt und aufgeführt werden, die im Laufe der drei Monate entstanden.

Das diesjährige INCARNATE fand von Januar bis April in Isola del Gran Sasso (Italien) statt. Es nahmen Künstler aus Asien, Afrika, den USA und Europa teil. Man konnte die Begeisterung der Teilnehmer förmlich spüren, dass unter diesen Vorzeichen eine wirklich internationale Gruppe zusammengekommen war.

Bei INCARNATE ist jeder Teilnehmer ein „Held“ (bzw. eine „Heldin“), der wichtigste Charakter in einer Geschichte. Und so ist es ein zentraler Teil des Trainings, dass jeder von ihnen „The Hero’s Journey“ (die Heldengeschichte) durchläuft, einen Kurs in geistlichem Wachstum, in dessen Verlauf „Your Story“ im Brennpunkt steht und sich jeder einzelne Teilnehmer den wirklich kniffligen Fragen des Herzens stellt. Gleichzeitig vertieft sich die ganze Gruppe in das Wort Gottes, um „God’s Story“ für jeden einzelnen persönlich zu erkunden. In der dritten „Schiene“ von INCARNATE geht es unter dem Motto „10000 Stories“ um die Frage, wie man das, was man von Gott bekommt und lernt, über kulturelle Grenzen hinweg durch seine eigene Kunst an andere Menschen weitergeben kann.

Zahlreiche Teilnehmer machten bei INCARNATE Erfahrungen, die ihr Leben mit Gott nachhaltig veränderten: Überwindung von Ängsten, eine neue Vaterbeziehung mit Gott, Loslösung von geistlichen „Altlasten“, körperliche und innere Heilung u. v. m.

Jeder Einzelne könnte stundenlang Geschichten darüber erzählen, welche Veränderungen sich im Laufe der drei Monate in seinem bzw. ihrem Innersten vollzogen.

Viele von ihnen konnten in dem darauffolgenden einmonatigen Einsatz in einem Land ihrer Wahl diese Veränderungen in einer neuen Freude, einer vertieften Gottesbeziehung und einer neuen Perspektive auf ihre Kunst unter Beweis stellen.

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