„Tibeter zu bekehren ist, wie in eine Höhle zu gehen und zu versuchen, einer Löwin ihre Junge zu entreißen.” (Hudson Taylor)

Auch nach Hudson Taylor haben unzählige Missionare diese Erfahrung gemacht: „Wir fokussieren uns nicht mehr auf Tibeter“, meinte ein Pastor einer chinesischen Hauskirche. „Wir haben zehn Jahre unter ihnen gearbeitet und keinerlei Erfolg gehabt.“

Unter den mehr als sieben Millionen Tibetern gibt es nur ein paar Hundert Jesus-Nachfolger. Tibeter sind Christen gegenüber freundlich und zu höflichem Smalltalk bereit, zeigen aber kein tieferes Interesse am christlichen Glauben. Für sie ist der christliche Gott einer unter vielen. Christen, die langjährige Freundschaften mit Tibetern pflegen, erleben aber immer öfter, dass Tibeter persönliche Fragen über den Glauben stellen.

Dorjee* ist ein Tibeter, der irgendwo in Südostasien lebt. Als er mit OM-Mitarbeitern in Kontakt kam, bemerkte er ein großes Buch, die Bibel. „Er fragte, um was es in dem Buch gehe“, erzählt einer der Mitarbeiter. „Wir erklärten ihm, dass es die Worte des ‚Unerschaffenen‘ enthielt. Das ist ein Begriff, mit dem man Gott beschreibt.“ Dorjee las ein paar Seiten und fragte, ob er es sich für ein Jahr ausleihen könnte, um herauszufinden, was beim Christentum anders sei.

Mittlerweile gibt es auch ein Neues Testament auf Tibetisch, in gedruckter Form und als Bibel-App, die schon über 40 000 mal heruntergeladen wurde. Durch die digitale Revolution ist es nun möglich, in einem noch nie gekannten Ausmaß christliche Materialien zu verbreiten. „Im anonymen Raum des Internets und der sozialen Medien trauen sich vor allem junge Tibeter, mehr über Jesus in Erfahrung zu bringen“, berichtet eine weitere OM-Mitarbeiterin. „Wir vertrauen darauf, dass jetzt die Zeit für die Tibeter gekommen ist und dass noch viel mehr Tibeter von Gottes Wort erreicht werden.“

* Name geändert

beten Beten Sie, dass die Tibeter erkennen, dass der tibetische Buddhismus sie in einem Tiefschlaf gefangen hält und es jetzt die Zeit ist, aufzustehen und Christus anzunehmen.

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