Raus aus der Komfortzone, mit unterschiedlichen Menschen auf unterschiedliche Arten über unseren Glauben reden, die Liebe Gottes den Menschen weitergeben – mit diesen Zielen machten wir uns am Ostersamstag auf den Weg nach Tatabánya in Ungarn, wo wir eine Woche lang eine Gemeindegründungsarbeit bei verschiedenen evangelistischen Einsätzen kennenlernen und begleiten durften.

Eine Hüpfburg bei einem missionarischen Einsatz in UngarnWir, das sind 15 Personen im Alter von 15 bis 70 Jahren von der Gemeinde Offener Abend in Stuttgart. Am Ostersonntag bauten wir mitten im öffentlichen Park von Tatabánya einen Bible Family-Park mit zwei großen Hüpfburgen, Karussell und verschiedenen anderen Geschicklichkeitsstationen auf. Die Kinder haben es geliebt und die Eltern waren begeistert, dass alles umsonst war und sie nichts dafür zahlen mussten. Wir Deutschen betreuten die Stationen – mit Händen und Füßen überwanden wir fast jede sprachliche Barriere zu den Kindern. Währenddessen ergab sich für die ungarischen Gemeindemitglieder immer wieder die Gelegenheit, mit den Eltern ins Gespräch über Gott zu kommen. Die konnten das einfach viel besser als wir auf Ungarisch.

Montags stand ein Besuch der wunderschönen Stadt Budapest auf dem Plan.

Am Dienstag sind wir dann durch das Armenviertel von Tatabánya gefahren. Wir waren sehr überrascht darüber, dass manche Häuser keinen Strom- und Wasseranschluss haben und die Familien mit ihren Kanistern zur Wasserstelle laufen, um Wasser in ihren Häusern haben. Wir haben auch gesehen, dass viele Familien nur in kleinen, zum Teil zugigen und feuchten Behausungen wohnen. Wie gut, dass OM sich in diesem Stadtteil an verschiedenen Stellen segensreich einbringt: Mit praktischer Hilfe und bald auch mit einem regelmäßigen Angebot für die Kinder, die dort wohnen.

Am aufregendsten für uns war der Einsatz an einem Gymnasium. An zwei Schultagen besuchten wir die Deutschklassen und erzählten den Schülern etwas von Stuttgart und über die Eigenarten der Schwaben. In Kleingruppen kamen wir direkt mit den Schülern ins Gespräch und wurden manchmal nach dem Grund unseres Besuchs gefragt. Welch einfache Möglichkeit, von unserem Glauben zu erzählen. Die Schüler und wir hatten sehr viel Freude dabei.

Am letzten Einsatztag beteten wir für die Gemeinde und die Stadt. Außerdem zogen mit einem Flashmob Aufmerksamkeit auf uns, um anschließend Flyer der Gemeinde zu verteilen.

Voll mit Eindrücken und guten Erinnerungen ging es am Samstag schon wieder zurück nach Stuttgart. Wir sind begeistert, an wie vielen Stellen wir Gott beim Wirken zuschauen durften. Wir haben in der Woche viel über Flexibilität gelernt und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Besuch in Tatabánya.

gehenIhr möchtet auch als Gemeindegruppe einen Kurzeinsatz starten und Gottes Wirken an vielen verschiedenen Stellen erleben? Dann melde dich bei kurzeinsatz.de@om.org! Weitere Infos zu Gruppeneinsätzen

 

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