TeenStreet 2021 – auf einer Reise mit Mose

Autor: Corinna Scharrenberg

Bereits zum zweiten Mal dezentral fand vom 5. bis 7. August 2021 der OM-Teenagerkongress TeenStreet statt. Insgesamt trafen sich über 1500 Teilnehmer an 40 verschiedenen Orten in ganz Europa, darunter knapp 400 Deutsche an 17 Orten. Unter dem Motto „named“ (von Gott benannt) lernten die Teenager in den drei Tagen mehr über das Leben von Mose und seiner Reise mit Gott.

Die Teilnehmer und Mitarbeiter von TeenStreet in Mosbach „In diesem Jahr haben wir für TeenStreet ein neues Konzept entwickelt“, erklärt Matthias Vögelin, Direktor von TeenStreet Europa. „Verschiedene Gemeinden waren die Veranstaltungsorte und schufen eine typische TeenStreet-Atmosphäre mit einem umfassenden Programm, während es morgens und abends einen Online-Input von uns gab.“ Dafür bekamen die Gemeinden eine TeenStreet-Box zugeschickt. Darin waren verschiedene Materialien wie eine Bauanleitung für eine TeenStreet-Lounge aus Paletten, TeenStreet-Namensschilder, T-Shirts, Flaschen, Rezepte für alkoholfreie Cocktails oder das beliebte TeenStreet-Müsli sowie Seminar- und Spielideen.
 
Die 15-jährige Yoky aus Nürnberg „Ich bin zum zweiten Mal bei TeenStreet und ich mag die Atmosphäre und die Stimmung hier“, erzählt die 15-jährige Yoky aus Nürnberg. „Wenn ich gefragt werde, ob ich Christ bin, zögere ich oft und frage mich, ob ich wirklich Christ bin. Ich habe hier gelernt, dass es okay ist, unsicher zu sein, sich zu fragen und kritisch zu sein. Es geht darum, meinen eigenen Weg zu finden, den eigenen Weg zu glauben zu finden und auf diese innere Stimme in mir zu hören.“
 
Auch das Sponsorenevent RAG (Raise and Give – sammeln und geben) fand an den 40 Orten europaweit statt. Dafür suchten sich die Teenager im Vorfeld Sponsoren, die sie bei einem Lauf finanziell unterstützen. Andere organisierten selbst Spendenaktionen wie einen Kuchenverkauf oder Nachbarschaftshilfe, mit denen sie dann Geld sammelten. Das Geld geht an vier Projekte von OM, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern, darunter ein TeenStreet für geflüchtete Teenager in Flüchtlingslagern oder die Unterstützung einer Schule in Malawi.
 
„Unser größter Wunsch ist, dass Teenager in Europa durch TeenStreet ein Verlangen nach Jesus bekommen“, fasst Matthias Vögelin die Vision von TeenStreet zusammen. „Wir wollen sie in den nächsten Monaten und Jahren weiter herausfordern, ihr ganzes Leben Jesus zu geben, sodass sie einen Zugang zu den drei Milliarden Menschen dieser Welt finden, die noch nie von Jesus gehört haben.“
 
Die Anbetungszeit fand zuerst online statt und wurde dann live, hier in Braunschweig, fortgeführt Die nächste Möglichkeit dafür ist am 23. Oktober 2021, wenn die TeenStreet-Gemeinschaft zur TeenStreet Celebrate zusammenkommt, um das zu feiern, was Gott in den Leben der Teenager getan hat und um zu zeigen, wie die Jugendlichen das Gelernte und Erlebte an andere weitergeben können.
 
2022 soll TeenStreet wieder als zentrales Event vom 29. Juli bis 5. August 2022 in Offenburg stattfinden.

Deutschland: In 17 deutschen Gemeinden, z. B. in der Braunschweiger Friedenskirche, fand TeenStreet 2021 statt

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