Ziemlich cool

Autor: Corinna Scharrenberg

Für ein Jahr in der OM-Deetken-Mühle praktisch mitarbeiten, Gemeinschaft leben, im Glauben wachsen und den eigenen Horizont erweitern, das ist das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), bzw. der BFD (Bundesfreiwilligendienst) bei OM in Mosbach. Der 20-jährige Frederik Steins, genannt Freddy, aus Wiedenest hat im letzten Jahr ein FSJ bei OM gemacht und blickt nun zurück.  

Freddy, wie bist du auf die Idee gekommen, bei OM Deutschland ein FSJ/BFD zu machen?
Das kam folgendermaßen: Ich habe über Bekannte, die schon längere Zeit bei TeenStreet mitarbeiten, gehört, dass man bei OM ein FSJ machen könnte. Dann habe ich halt mal OM angefragt, wie das denn ist. Ich habe mich auch noch bei anderen Stellen beworben, aber OM und die Leute haben mich überzeugt – die waren cool. Ich fand vor allem die Gruppengröße des FSJs cool, nicht zu viele Menschen, nicht zu wenige Menschen. Auch das ganze Drumherum, den Hauskreis und die Teamaktionen mit dem FSJ-Team, fand ich echt cool.  

Was waren deine Aufgaben?
Im FSJ habe ich mehr oder weniger im Büro gearbeitet. Ich habe aber auch viel Veranstaltungstechnik gemacht, also Tontechnik, Videotechnik, Lichttechnik. Das hat viel Zeit in Anspruch genommen. Sonst habe ich auch kleinere Bürojobs übernommen, irgendwelche Sachen recherchiert, laminiert, aufgeräumt oder Spendergeschenke und Spenderbriefe verschickt.

Wenn du auf dein FSJ zurückschaust, was ist bei dir hängengeblieben?
Ich habe sehr viele coole Sachen gemacht. Eine Sache, die mir in meinem FSJ besonders hängengeblieben ist, war ein sehr großes Projekt, wo wir einen ganzen Tag lang Livestreams gemacht haben. Da war ich im Prinzip verantwortlich für die technischen Sachen, was sehr sehr herausfordernd war, aber auch einfach supergut funktioniert hat. Da bin ich auch fest von überzeugt, dass Gott da seinen großen Teil dazu beigebracht hat, dass das alles so super funktioniert hat.

Was hast du da genau gemacht?
Wir haben einen Tag lang Livestream gemacht. Das heißt, wir hatten verschiedene Sachen, Sachen, die vorproduziert waren und einfach abgespielt werden mussten. Aber dann auch teilweise richtige Shows, wo Leute einen Talk hatten. Das heißt, wir mussten im Vorhinein eine Bühne aufbauen, die ganzen Mikrophone und Kameras vorbereiten und den Videoschnitt vorbereiten und ausleuchten. Und im Prinzip habe ich bei allen Sachen mitgeholfen, aber vor allem war ich verantwortlich für die technischen Sachen.

In welchem Bereich bist du gewachsen?
Also, klar einerseits im technischen Know-how bin ich gewachsen, andererseits bin ich auch im Umgang mit Leuten gewachsen oder auch einfach generell zu arbeiten. Man ist ja aus der Schule mehr gewöhnt, einfach da zu sein und zu lernen. Aber dann wirklich mal anzupacken und was zu schaffen, da bin ich auf jeden Fall gewachsen. Aber klar, auch geistlich. Wir hatten in den Hauskreisen viele gute Themen oder auch bei Konferenzen, wo ich Technik gemacht habe, habe ich viele gute Inputs mitgekriegt.

Wie war das Miteinander mit den anderen FSJlern?
Miteinander leben ist immer auch an manchen Stellen herausfordernd. Jeder hat andere Gewohnheiten, jeder ist anders, da kann man dann auch ein bisschen aneinanderecken. Aber alles in allem ist es ziemlich, ziemlich cool, weil man halt mit fünf, sechs, sieben anderen jungen Menschen im ähnlichen Alter zusammenlebt und sich nie Gedanken machen muss: Okay, mit wem spiele ich heute Abend? Sondern man hat immer irgendwelche Menschen um sich rum, mit denen man abhängen, Filme schauen, Gesellschaftsspiele spielen, rausgehen oder Sport machen kann. Und das ist einfach supergeil.   

Warum würdest du ein FSJ bei OM empfehlen?
Warum ich das empfehlen würde? Ich bin ziemlich begeistert vom FSJ hier. Erstens die Art und Weise, wie man hier wertgeschätzt wird, ist ziemlich cool. Aber auch wie die Leute einen empfangen und wie viel man mitkriegt vom ganzen OM-Geschehen. Man hat auch so ein Gefühl, ein Teil von so einem großen Ganzen globalen Movement zu sein, das ist schon ziemlich cool. Aber auch die Arbeitsatmosphäre ist schon ziemlich cool. 

Deutschland: Die FSJler/BFDler des Jahrgangs 2019/2020

Weitere Artikel aus der Region

Regenbogen über den Dächern einer Stadt. Links im Bild ist ein Kirchturm mit Kreuz

Uns bewegt die Welt ...

... und wir beginnen zu Hause.
Wir wollen dynamische Gemeinschaften von Jesus-Nachfolgern unter den am wenigsten Erreichten sehen“ – das ist die Vision von OM und sie soll auch in Deutschland umgesetzt werden.

weiterlesen
Cyclists spent 20 hours a day on the road during the 1,000 km Coronaride, a trek across Germany to raise funds for those impacted by the Coronavirus.

Herausforderung angenommen

Mohammed (Mo) überlegte nicht lange, als sein Freund und Mentor Tobias ihm von der 1000 Kilometer langen Sponsoren-Radtour „CoronaRide" erzählte. „Sicher, ich bin dabei", sagte Mo, ungeachtet der Tatsache, dass er erst einige Monate zuvor mit dem Rennradfahren begonnen hatte.

weiterlesen

Spende an OM Deutschland in Corona-Zeiten

Als spendenbasiertes Werk freuen wir uns über jeden, der unsere Arbeit finanziell unterstützt, und darüber, dass unsere Spendeneingänge bisher nur leicht zurückgegangen sind. Wir sind dankbar für jeden, der auch in diesen Zeiten spendet. Doch leider macht sich die Corona-Krise auch bei uns bemerkbar.

weiterlesen