Freiheit und Erleichterung hinter Gittern

written by Cristina Amato

Die Logos Hope arbeitet zum zweiten Mal mit Prison Fellowship Liberia zusammen, einer Nichtregierungsorganisation, die seit über zwei Jahrzehnten in Monrovia tätig ist und Menschen hinter Gittern auf vielfältige Art und Weise hilft.

Jeden Tag gehen Schiffsteams gemeinsam mit Mitarbeitern von Prison Fellowships Liberia in ein örtliches Gefängnis. Für die über 1400 Insassen sind die Bedingungen auf Grund von mangelndem Platz, Wasser, Nahrung und sanitären Anlagen sowie gesundheitlichen Problemen schwierig.

Obwohl Prison Fellowship Liberia und seine Partner in einigen dieser Punkte helfen konnten, sagt Francis S. Kollie, Direktor der Organisation: „Es ist immer noch unheimlich viel zu tun. Besonders wenn es um das Wohlergehen unserer Gefängnisinsassen geht … Wir sind Gott dankbar, dass wir nach der schweren Zeit mit Corona in dieser dringlichen Notlage die Logos Hope bei uns haben.“

Schiffteams machen Sehtests mit den Insassen und geben ihnen bei Bedarf eine Lesebrille. Sie richten eine Bibliothek ein, spenden Nähmaschinen, verteilen Hygienepakete, Kleidung und Wasserfilter und führen außerdem Renovierungsarbeiten durch. Natürlich verbringen sie auch Zeit mit den Insassen, um ihnen zu zeigen, dass sie wertgeschätzt werden.

Ein Schiffsmitarbeiter sagt: „Es war uns wichtig, ihnen nicht nur mit materiellen Dingen zu helfen, sondern ihnen auch zu sagen, wie Gott sie sieht. Denn diese Wahrheit bleibt bestehen, auch wenn wir als Mannschaft Liberia schon bald wieder verlassen. Wir haben viele Insassen getroffen, die Christus im Gefängnis kennengelernt haben, und wir konnten sehen, wie freudig viele von ihnen Gott durch Lieder lobten, weil sie sich von ihren Fehlern in der Vergangenheit befreit fühlten und sich der Liebe Gottes sicher waren.“

Herr Kollie erklärt: „Viele sind wegen Bagatelldelikten im Gefängnis. Sie haben jedoch keinen Anwalt und auch keine Familienmitglieder, die sich um sie kümmern. In dieser hoffnungslosen Situation kommt ihr und gebt ihnen Hoffnung. Ihr macht ihnen das Leben etwas leichter und kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir sind dankbar für die Zeit, die ihr im Gefängnis verbracht habt. Wir können ihre Erleichterung sehen. Wir können das Lächeln auf den Gesichtern unserer Insassen und unserer Vollzugsbeamten sehen.“