Zurück gekehrt, um Licht zu sein – und um Licht zu bringen

written by Cristina Amato

2020 halfen einige Logos Hope Mitarbeiter in Marsh Harbour auf den Abaco-Inseln (Bahamas), die ein Jahr zuvor von Wirbelsturm Dorian verwüstet worden waren. Der Wirbelsturm war der schlimmste, der die Inseln je getroffen hat. Schiffsmitarbeiter unterstützten dort Wiederaufbauprojekte, weil sie die von der Katastrophe Betroffenen ermutigen und ihre Lage verbessern wollten. Als die Logos Hope ein Jahr später auf die Bahamas zurückkehrte, unterstützten Schiffsteams erneut den Wiederaufbau.

Da das Schiff praktisch und auch geistlich helfen will, konzentrieren sich die Schiffsmitarbeiter vor allem auf die Menschen, denen sie begegnen. Während der Arbeit nahmen sich die Teams Zeit, die Menschen kennenzulernen, die später in den wieder aufgebauten Häusern leben würden. Bei gemeinsamen Mahlzeiten und dem Lesen von Gottes Wort entwickelten sich viele gute Gespräche.

Malika Keller (Schweiz) sagt: „Einer der Nachbarn hat mir seine traumatische Geschichte erzählt. So habe ich besser verstanden, was diese Menschen erlebt haben und ich gewann sie von Herzen lieb und begann, Mitgefühl für sie zu empfinden. Wir trafen jemanden aus Haiti, und weil ich die Einzige war, die ein bisschen französisch sprach, konnte ich auf französisch für ihn beten, was ich noch nie zuvor getan hatte. Gott kann und wird uns mit unseren Fähigkeiten gebrauchen, wenn wir ihn lassen und unsere Komfortzone verlassen.“

Die OM Karibik-Mitarbeiterin Shawna Sands (Bahamas) freute sich über den Besuch der Logos Hope. Sie sagt: „Jede Art von Hilfe hat hier auf der Insel und für die Menschen in Abaco wirklich etwas bewirkt.“ Ein Einheimischer stimmte zu und sagte: „Wir sind gesegnet, weil ihr hier wart, denn das Haus musste abgedichtet werden, [damit das Wasser die Holzwände nicht verrotten lässt,] aber wir hatten nicht die Finanzen, um es abzudichten. Wir sind dankbar für alles, was ihr getan habt.“

Der Elektriker Stefan Lehmer (Deutschland) erzählt: „Mein persönliches Highlight war, als ein anderes Crewmitglied und ich den Menschen mit der Elektrik in ihrem Haus helfen konnten. Die Hälfte des Hauses hatte seit über einem Jahr keinen Strom mehr und viele Steckdosen und Lichter funktionierten nicht. Wir konnten die Installation reparieren und Licht in ihr Haus bringen.“ Stefan erlebte, dass sein Beruf und sein Wissen um Christus, der das Licht der Welt ist, sich hier ergänzten und er das Leben der Menschen hier im wahrsten Sinne des Wortes heller machen konnte.”