Ein solides Dach über dem Kopf

written by OM International

Als ein Team von Logos Hope -Mitarbeitern am Strand von Puntarenas Müll einsammelte, erfuhr es dabei von den Lebensumständen einer Mitarbeiterin der Organisation, mit der sie zusammenarbeiteten. Sie blieben mit dem örtlichen Pastor in Verbindung, der später den Kontakt herstellte.

Das kleine Häuschen der Mutter der Mitarbeiterin, María Peña, stand kurz vor dem Auseinanderfallen, deshalb nahm sich das Wartungsteam der Logos Hope die Punkte vor, die am Dringendsten gemacht werden musste. Das Dach gab nach und Wasser drang bereits ins Haus ein. Die Metallplatten hatten viele Löcher und die Balken, die aus Holzstangen zusammengestückelt waren, waren verrottet.

Das Wartungsteam riss das ganze Dach ab, hob das Dach an und setzte ein neues Metalldach auf. Zur Wasserversorgung gab es nur einen Wasserschlauch, so grub das Team einmal um das Haus herum und verlegte eine Leitung und zwei Wasserhähne nach innen.

David Schmidt aus Paraguay erzählte: „Es ist immer klasse, wenn man jemandem helfen kann. Die Frau war in einer wirklich schwierigen Situation. So war es sehr ermutigend, dass wir uns mit dieser engagierten Gruppe mit viel Freude an die Arbeit machten und Klempner dabeihatten, die eine neue Wasserleitung legen konnten. Geben ist seliger als nehmen und das war eine super Gelegenheit zum Geben.

Das Team hatte Geld für das Material gesammelt und konnte Maria Hilfe und Hoffnung geben, indem es für alle Ausgaben selbst aufkam. Tony Patureau aus Frankreich erklärte, dass sie mit den vordringlichsten Arbeiten begonnen hatten. Später wollten sie einen zweiten Tag kommen und weitere Renovierungen durchführen, doch das war leider nicht möglich, da die Logos Hope Costa Rica wegen Wetterwarnungen vorzeitig verließ. „Ich war sehr traurig, dass wir diesen zweiten Tag verpasst haben. Darauf hatte ich mich sehr gefreut. Das ist ein Grund, warum ich aufs Schiff gekommen bin: Ich gehe unheimlich gerne ins Land und begegne der Bevölkerung“, erzählte David.

Das Team kann sich trotzdem darüber freuen, dass es sich um die wichtigsten Punkte gekümmert hat. Es spendete die kompletten Materialien und Werkzeuge, die es für das Projekt gekauft hatte, so dass dieses jetzt von Leuten aus der Bevölkerung fertiggestellt werden kann. Maria ist sehr dankbar dafür, dass sie in Zukunft in einem trockenen Haus leben wird.