Alle Teilnehmer bei TeenStreet 1993TeenStreet begann im September 1992 in einer Pizzeria in den Niederlanden. Vier Personen saßen beisammen, aßen Pizza und träumten von einer internationalen Konferenz für Teenager.

„Wir wählten den Namen TeenStreet, weil wir den Teenagern eine Straße, einen Weg aufweisen wollen, auf dem sie gehen können“, erklären Dan und Suzie Potter, Gründer von TeenStreet.

Nach vielen Gebeten und Planungen fand im Sommer 1993 das erste TeenStreet statt. Unter dem Motto „Living in an upside down world“ trafen sich 56 Teilnehmer in Offenburg.

Ali war damals 15 Jahre alt. Sie erinnert sich: „TeenStreet war eine unbekannte Veranstaltung für christliche Teenager aus ganz Europa. Als ich ankam, wurde ich in eine große Halle gebracht, in der das gesamte TeenStreet stattfand. Alles war sehr kreativ und wir hatten viel Spaß. Es war bewegend, Geschichten von Menschen in meinem Alter zu hören, wie Gott sie gebraucht. Für mich war es ein Wendepunkt in meiner Beziehung mit Gott und ich traf dort die Entscheidung, mein Leben für ihn zu leben.“

Die Bühne bei TeenStreet 1997TeenStreet wuchs rapide: 1997 nahmen über 1000 junge Menschen bei TeenStreet teil, im Jahr 2000 schon über 2000. Von 2003 an pendelten die Teilnehmerzahlen zwischen 3300 und 3900. Im Jahr 2013 nahmen erstmals fast 4400 Personen aus 45 Nationen teil.

Bis zum Jahr 2006 waren Dan und Suzie Potter verantwortlich für das Programm von TeenStreet Deutschland. Für sie waren es „die besten und härtesten Zeiten unseres Lebens. Gott hat uns und OM mit TeenStreet etwas anvertraut, das größer als wir selbst ist. Er hätte seinen Traum jemanden anderes geben können, hat aber uns auserwählt und wir hoffen, dass wir seinem Ruf gegenüber treu waren.“

Und weiter berichten sie von einem einschneidenden Erlebnis bei TeenStreet 2002: „Wir forderten die Teenager heraus, etwas in ihrer Welt zu verändern. Mittlerweile haben wir schon Hunderte getroffen, die an diesem Abend aufgestanden sind und nun in der ganzen Welt das leben, wozu wir sie damals herausgefordert haben.“

Die Verantwortung für das Programm von TeenStreet Deutschland übernahmen ab 2007 das amerikanisch-irische Ehepaar Josh und Debs Walker, die seit dem zweiten TeenStreet mit dabei waren.

Walkers halfen zuerst beim Sportprogramm und Interviews und haben später dann gemeinsam mit Dan und Suzie Potter die Hauptprogramme ausgearbeitet und vorgetragen. Ihr Herzensanliegen für TeenStreet und die Teenager ist: „Teenager zu sehen, die andere erreichen, die Verantwortung übernehmen, ihre Gaben kennen und ausleben und so werden, wie Gott sie haben will.“

Der Hindernislauf bei TeenStreet


Schon von den frühen Tagen an wurden die Teilnehmer herausgefordert, bei TeenStreet nicht nur etwas zu konsumieren, sondern auch den Segen zu teilen. „TNT“ (Teens need Teens – Teenager brauchen Teenager) war der Name des Hindernislaufs, bei dem an einem Tag bei TeenStreet die Teilnehmer so viele Runden wie möglich laufen konnten. Sponsoren zu Hause oder bei TeenStreet sponsorten sie für jede Runde und der Erlös ging an OM-Projekte für bedürftige Teenager in Europa.

Die Höhepunkte jedes TNT-Rennens waren die verrückt verkleideten Teilnehmer und die Hindernisse. 2012 wurde TNT in „RAG: raise and give“ (sammeln und geben) unbenannt und aus dem Hindernislauf wurde ein offizieller Sponsorenlauf. Außerdem können die Teenager sich auch noch für die Teilnahme an einer Talentshow sponsern lassen und es gibt bei TeenStreet viele Möglichkeit für das RAG-Projekt zu geben.

 

Die längste Kaffeetafel DeutschlandsIm Jahr 2008 wurde passend zum Jahresthema „CONTAGIOUS“ (ansteckend) ein evangelistischer Einsatz zum Programm hinzugefügt. Seitdem gehen die TeenStreet-Teilnehmer in die jeweilige Stadt, um die Liebe Jesu auf verschiedene Weise weiterzugeben: Bibeltausch, Kinderprogramme, Sport, Besuche in Flüchtlingsheimen oder soziale Aktionen. Ein Highlight war im Jahr 2011, als TeenStreet der Stadt Offenburg half, die längste Kaffeetafel Deutschlands zu veranstalten. Im selben Jahr fand auch das erste Global Village bei TeenStreet statt – ein interaktives simuliertes Missionserlebnis, bei dem die Teilnehmer die Nöte der Welt erleben.

2017 standen Josh und Debs Walker zum letzten Mal auf der TeenStreet-Bühne und verabschiedeten sich nach 24 Jahren. Ein neues internationales Redner-Team folgte ihnen ab 2018.

Im Jahr 2017 wurde TeenStreet 25. „Über die Jahre haben wir gesehen, wie Gott in und durch die Leben der Teenager gewirkt hat und sie zu den jungen Männern und Frauen hat werden lassen, zu denen er sie geschaffen hat“, erklärt Ger van Veen, der bis 2018 Direktor von TeenStreet in Europa war.

„TeenStreet ist viel mehr als nur ein einwöchiges Event“, erklärt Ger van Veen. „Tausende junge Menschen gehen jedes Jahr von TeenStreet und sind bevollmächtigt, für Jesus zu leben und ihn in ihrer Welt widerzuspiegeln.“

Überall auf der Welt finden Mini-TeenStreets und nationale Wiedersehenstreffen statt. Neben dem Gründungs-Event in Deutschland gibt es TeenStreet auch in Australien, Uruguay, Malaysia, Brasilien, auf den Philippinen und dem Balkan.

Und die Geschichte von TeenStreet ist noch nicht vorbei.

  • 1993: Offenburg - You can change your world , 56 Teilnehmer
  • 1994: Friedrichshafen - Living in an upside down world, 220 Teilnehmer
  • 1995: Wolfsburg - Another day in paradise, 381 Teilnehmer
  • 1996: Mosbach - Original Copies, 600 Teilnehmer
  • 1997: Offenburg - Theater Of Life, 1100 Teilnehmer
  • 1998: Wolfsburg - Dare To Dream, 1200 Teilnehmer
  • 1999: Offenburg - Inside Out Revolution, 1800 Teilnehmer
  • 2000: Mosbach - The Image, 2100 Teilnehmer
  • 2001: Offenburg - Kingdom come, 2700 Teilnehmer
  • 2002: Oldenburg - Secrets Revealed, 2791 Teilnehmer
  • 2003: Offenburg - re:Discovering Jesus, 3365 Teilnehmer
  • 2004: Oldenburg - Driving At The Speed Of Life, 3510 Teilnehmer
  • 2005: Münster - Time Machine, Remember The Future, 3705 Teilnehmer
  • 2006: Offenburg - Metamorphosis, 3911 Teilnehmer
  • 2007: Oldenburg - CONTAGIOUS: Infect Your Sphere!, 3581 Teilnehmer
  • 2008: Oldenburg - Blindsight, 3403 Teilnehmer
  • 2009: Offenburg - Impossible, 3596 Teilnehmer
  • 2010: Oldenburg - XXIII, 3512 Teilnehmer
  • 2011: Offenburg - REAL., 3665 Teilnehmer
  • 2012: Oldenburg - NewSong 40, ca. 3600 Teilnehmer
  • 2013: Offenburg - >>MORE, 4350 Teilnehmer
  • 2014: Münster - OPEN, 4400 Teilnehmer
  • 2015: Offenburg - Home, 4277 Teilnehmer
  • 2016: Oldenburg - Life, 3800 Teilnehmer
  • 2017: Offenburg - unshakeable, 3800 Teilnehmer
  • 2018: Oldenburg - CLOSER, 3200 Teilnehmer
  • 2019: Offenburg