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OM Arts in Berlin

OM Arts-Einsatz in Berlin

Bei unserem Einsatz in verschiedenen Parks in Berlin kreierten Cheong und Sandy mit Passanten gemeinsam das Visual Art Kunstwerk ‚River of Grace‘ (Fluss der Gnade). Auf diesem Fluss durfte jeder wertvolle Erinnerungen, Gedanken von Dankbarkeit oder Wünsche für die Zukunft malen oder schreiben. Danach durfte sich jeder ein Stück des Flusses – Erinnerung und Segen – ausschneiden lassen und mit nach Hause nehmen. So kamen die beiden Künstler mit vielen Menschen ins Gespräch und konnten Lebensgeschichten teilen. Der Fluss wurde mit jedem Einsatztag länger und voller und konnte so Gottes Liebe unter den Menschen in Berlin verbreiten.

Werner Geischberger (Gitarre) und Diana Steinmetz (Tanz) schildern, wie sie ihr Zusammenspiel aus Improvisationsmusik und Tanz während des Einsatzes erlebt haben:

„Mitanzusehen, wie die Töne, die ich spiele, durch den Tanz meiner Kollegin visualisiert werden, ist immer wieder ein Erlebnis. Da es sich um freie Improvisationen handelt, durchlaufen die Stücke unterschiedliche Dynamiken und spontane Stimmungen - die von den Tanzbewegungen aufgegriffen und widergespiegelt werden. So erlebe ich die Musik auf drei Ebenen: im Empfinden, also tief im Inneren, wo die Impulse herkommen; im Hören, die tatsächlichen Töne, die aus meinem Instrument strömen; und im Sehen: Bewegungen, die den Kurven und Linien der Musik folgen, das Empfinden und Hören enorm intensivieren und zu einem gemeinsamen Kunstwerk machen.“

„Da war pure Freude! Beim Jammen der Musiker zu tanzen hat sogar das Publikum gepackt. So durften wir gemeinsam mit Kindern und anderen Zuschauern die Freude beim Tanzen ausleben.“

Eine unserer Einsatzteilnehmerinnen in Berlin war Janice Taylor. Mit ihrer Kunstaktion ‚Hope‘ forderte sie Passanten heraus, ihre Farbe für Hoffnung auf die Leinwand zu bringen und kam so ins Gespräch über den, der ihr Hoffnung gibt. Sie erzählt:

„Bei den Gesprächen, die ich mit Passanten hatte, während ich vor Ort malte, fühlte ich mich ein wenig wie jemand, der Samen sät oder den Boden pflügt, bevor der Same hineingesät wird. Die Unterhaltung, die ich im Mauerpark mit den drei Teenagern führte, war wirklich gelungen; ich konnte sie ermutigen, sich eine coole Jugendgruppe zu suchen, wo sie mehr über den Glauben erfahren können. Am bemerkenswertesten war das Gespräch mit dem Mann aus dem Iran, der sagte, er glaube nicht an Gott. Aber als ich zu ihm sagte, Gott glaube an ihn, wurde er neugierig. Schließlich drückte ich ihm ein Lukasevangelium in die Hand und er versprach, darin zu lesen.“

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