OM bleibt und hilft in der Ukraine

 

Jetzt helfen und spenden

Seit Beginn der Krise helfen Mitarbeiter von OM in Polen, Moldawien, Ungarn und Rumänien im Grenzgebiet. Sie begrüßen die ankommenden Ukrainer und geben ihnen Lebensmittel, Hygieneartikel usw. Immer wieder können sie auch mit den Menschen beten und ihnen Neue Testamente anbieten. Als lokal organisierte Organisation konnten die OM-Mitarbeiter vom ersten Tag an mit einheimischen Mitarbeitern aktiv sein und helfen – dies wollen sie auch weiterhin tun.

Den OM-Mitarbeitern, die in der Ukraine geblieben sind, geht es so weit gut. Sie wollen weiter im Land bleiben und sie stehen den Menschen und Gemeinden in diesen düsteren Stunden bei und helfen.

In dieser Playlist berichten verschiedene OM-Mitarbeiter über die Situation in der Ukraine und  in den Nachbarländern und wie OM dort hilft.

 

So helfen die OM-Teams

Moldawien
„Wenn wir sehen, dass Menschen leiden, wollen wir die Not lindern. Aber noch mehr als das, weil wir Christus in uns haben und wissen, dass es das ist, was Jesus tun würde, wollen wir in seine Fußstapfen treten, das heißt, die Menschen willkommen heißen, ihnen heißen Tee geben und sagen, dass dies im Namen Jesu geschieht“, sagt Eugen, der Leiter von OM in Moldawien. Auf dieser Grundlage sind die OM-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an der Grenze im Einsatz – wo die Bedürfnisse der ankommenden Menschen kritisch sind und die Botschaft der Hoffnung und Liebe ebenso dringend ist.
Das Team erhielt die Erlaubnis, an der am stärksten frequentierten Grenze zur Ukraine ein Zelt aufzustellen, das mehrere hundert Menschen aufnehmen kann. Während die Menschen stundenlang in den Einreiseschlangen warten, arbeitet das OM-Team rund um die Uhr, um sie mit warmen Mahlzeiten, Getränken und einer Unterkunft zu versorgen. Diejenigen, die zu Fuß unterwegs sind, sind besonders erschöpft und das Zelt ist ein Ort der Ruhe für sie. Es ist auch ein Ort, an dem die OM-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Gespräche führen und den Wartenden Ermutigung und ein offenes Ohr bieten können. Es gab auch Gelegenheiten, die Menschen mit Gebet zu ermutigen. Außerdem stehen für Interessierte Neue Testamente zur Verfügung.

OM-Mitarbeiter in Moldawien helfen in ihrem Zelt ankommenden Flüchtlingen aus der Ukraine

Polen
Die warmen Wohnwagen, die OM an zwei stark frequentierten Grenzübergängen in Polen aufgestellt hat, werden täglich durch Hunderten von Frauen und Kindern genutzt. Nach langen, stressigen Reisen kommen viele Menschen erschöpft und ohne klare Pläne für die Zukunft an. Das OM-Team und die Freiwilligen begegnen den Menschen, unterhalten sich mit ihnen, um Fragen zu beantworten und ihnen Unterstützung und Hilfe anzubieten.

Von der polnischen Grenze aus reisen die Menschen zu bekannten Kontakten weiter oder suchen nach einer Unterkunft. Der größte Bedarf besteht an Wohnraum, und das OM-Team begann mit der Vernetzung, um zu helfen. „Es gibt viele Polen, die helfen wollen, aber sie müssen mit den Bedürfnissen der Ukrainer in Verbindung gebracht werden“, sagte Weronika, die Leiterin von OM in Polen. „Ein Teil unserer Arbeit bestand darin, sie mit den Bedürfnissen in Verbindung zu bringen.“ Freiwillige Helfer rufen täglich an, um Unterkünfte zu organisieren. Durch das von OM aufgebaute Netzwerk konnten bereits mehrere Tausend Menschen in den Wohnungen von Polen im ganzen Land untergebracht werden.

Lächelnde Frauen mit Baby beim Hilfstand von OM in Polen

Ukraine
OM-Teammitglieder sind vor Ort in der Ukraine geblieben, um der Not der Menschen durch die Verteilung von Nahrungsmitteln und die Bereitstellung von Unterkünften für diejenigen, die nach Westen reisen, zu begegnen. Auch helfen sie denen, die kein Auto haben, und bringen sie in Sicherheit.
Lianne ist eine Frau, die das Team vor Kurzem getroffen hat und die mit ihrer Mutter und zwei Kindern unterwegs war. Sie beschrieb ihren Aufenthalt in Charkow, einem der am schlimmsten betroffenen Orte. Zunächst hatten sie sich entschlossen, in ihrem Haus zu bleiben, aber als sie die Panzer vorbeifahren sahen, die wahllos auf Gebäude schossen und alles in ihrem Weg zerstörten, beschlossen sie zu fliehen. Sie machten sich zu Fuß auf die Flucht, aber schließlich nahm sie jemand mit in eine andere Stadt. Lianne sah den Facebook-Post eines OM-Mitarbeiters, indem er Hilfe anbot, und fragte ihn um Hilfe. Als ihre Familie schließlich im Haus des OM-Mitarbeiters ankam, waren sie so dankbar, einen ruhigen Ort zum Ausruhen, eine warme Dusche und etwas zu essen zu haben. Es gibt Hunderte von Menschen wie Lianne, denen das OM-Team geholfen hat.

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Hoffnungsgeschichten

An der Grenze dienen

„Mir wurde klar, dass Gott mich nicht berufen hat, dem Land Ukraine zu dienen, sondern dem ukrainischen Volk“, berichtet Roberto Ramirez, nachdem er die Ukraine aufgrund des zunehmenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland verließ.

 Weitere Artikel

 

Die Videos wurden am letzten Februarwochenende 2022 von OM-Mitarbeitenden in Rumäninen und in Moldawien an der jeweiligen Landesgrenze zur Ukraine aufgenommen. Sie zeigen die Not der Flüchtenden und wie OM dort hilft.

„Wir rufen die Kirchen auf, hier in Deutschland, für die Ukraine zu beten – jeden Tag!"
Andrij Melnyk, Ukrainischer Botschafter in Deutschland

Beten Sie Mit!?

Bitte beten Sie für Schutz und Bewahrung für die OM-Mitarbeiter in der Ukraine. Beten Sie, dass sie weiter Jesu Liebe leben können und das Gott sie versorgt (Geld, Strom, Benzin, Lebensmittel usw.)

Beten Sie auch für die Mitarbeiter in den umliegenden Ländern, viele sind müde und erschöpft – und der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab! Das führt dazu, dass viele Länder auch an ihre Belastungsgrenze kommen. In Moldawien beispielsweise kommen mittlerweile auf 20 Bürger ein Flüchtling.

Beten Sie auch für die Mitarbeiter von OM in Russland sowie die russischen Christen und Gemeinden. Die Sanktionen und Einschränkungen beeinträchtigen auch ihre Leben und Dienste. Beten Sie auch hier für Bewahrung und Gottes Versorgen.

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Überweisung

OM Deutschland
Evangelische Bank Kassel

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Verwendungszweck: Ukraine22

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Mitarbeiter aus der Ukraine wollen Hoffnungsträger sein!
Orginalmeldung vom 24.02.22

Nachdem die russischen Truppen am Donnerstag (24.02.2022) in die Ukraine einrückten, bitten Mitarbeiter von OM in der Ukraine um Unterstützung und Gebet. „Trotz aller Unsicherheiten, Angst und Bedrängnis wollen unsere Mitarbeiter weiter in der Ukraine bleiben, um jetzt Hoffnungsträger für das Land zu sein“, erklärt Steffen Zöge, stellvertretender Direktor von OM in Deutschland. „Erst letzten Sonntag predigten unsere Mitarbeiter in vielen Gemeinden in der Ukraine und ermutigten die Menschen.“

(Bericht von 2017 im Video über die Heldenpastoren der Ukraine)

Bereits beim Aufkeimen des ukrainisch-russischen kriegerischen Konflikt 2014, der in der Annektierung der Halbinsel Krim gipfelte, blieben OM-Mitarbeiter im Land, um den Menschen zu dienen. Gemeinsam mit Pastoren und Gemeinden unterstützten sie Menschen direkt an der Frontlinie, verteilten Wasser und Brot, nahmen sich Zeit zum Zuhören und boten Gottesdienste an, die großen Zuspruch fanden.

„Es war einfach der Schmerz, den ich hier empfand, der mich dazu bewog, mein Leben zu riskieren, um andere zu retten. Das ist unsere Berufung in Christus Jesus“, meinte einer der sogenannten Heldenpastoren rückblickend. Als Heldenpastoren werden die Pastoren bezeichnet, die trotz der Gefahren zur Frontlinie gingen, um den Menschen dort zu dienen.

Auch jetzt möchten Mitarbeiter von OM in der Ukraine gemeinsam mit den Gemeinden und Pastoren den Menschen helfen, ihnen Hoffnung und Ermutigung geben und sofern es möglich ist, praktische Hilfe leisten. OM-Mitarbeiter in den umliegenden Ländern bereiten sich indes vor, Hilfe für ukrainische Kriegsflüchtlinge zu ermöglichen und sie in ihrer Not zu versorgen.

 „Unsere Kollegen in der Ukraine und den umliegenden Ländern möchten in dieser so hoffnungslos erscheinenden Situation die Hoffnung von Jesus und den Frieden, den nur er geben kann, weitergeben“, erklärt Steffen Zöge. „Gleichzeitig möchten sie nicht die Augen vor der Not der Menschen verschließen und ihnen direkt helfen. Dafür brauchen wir auch Ihre Unterstützung – finanziell und im Gebet.“ 

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